Dienstag, 24. November 2009

Sydney Teil 1

Endlich komme ich mal dazu von der tollen Stadt Sydney zu berichten. Der eigentliche Grund warum wir nach Sydney kamen war eine 2 tägige Konferenz von unserem Arbeitgeber. Was mich gewundert hatte war, dass sogar die Studenten mit durften und wie alle anderen alles bezahlt bekamen.
Genau, ihr habt richtig gehört. Flug und Hotel bekamen wir bezahlt. Einfach nur klasse. Wir reisten an einem Mittwochabend an und die Konferenz war Donnerstag und Freitag. Des weiteren bestand die Möglichkeit den Rückflug umzubuchen und erst am Sonntag zurück zu fliegen. Man musste nur rechtzeitig bescheid sagen, denn ob Freitag oder Sonntag machte vom Preis keinen Unterschied. So eine Einladung namen wir natürlich gerne an. Für die Unterkunft mussten wir aber natürlich zahlen.


Am Mittwoch Abend nach dem Einchecken im Hotel sind einige von uns in ein Libanesisches Restaurant gegangen. Da Hassane und mein Supervisor Raja aus dem Libanon sind, wollten sie uns mal zeigen was es dort so leckere Sachen gibt. Also sind wir mit 16 Leuten dort einmaschiert und die haben alles aufgefahren was sie hatten. Einiges davon war total lecker, anderes wiederum gewöhnungsbedürftig, aber man kann ja nicht alles mögen. Die beiden haben dann schön erklärt was welches Essen ist und hatten immer eine kleine Storry dazu. So konnte man das Essen genießen und lernte noch was dabei. Während wir aus waren hat ein anderer Teil von uns (Brisbane) gegen die Leute von Sydney in einem Tischfußballtunier gespielt. Leider haben wir verloren, aber das lag natürlich nur an den schlechten Tischen dort.
Nachdem alle satt waren ging es noch in eine Bar für ein Gutenachtbier und dann zurück ins Hotel. Als ich dann in mein Zimmer kam, was ein Doppelztimmer war, erwartete ich eigentlich meinen Zimmerkollegen anzutreffen. Nur es war keiner da. Als ich dann Hassane und Hendrik fragte ob sie auch alleine im Zimmer sind, stellte sich heraus das jeder von uns ein DOPPELZIMMER für sich alleine hatte. Zu arg, 4 Sterne Hotel und ein Doppelzimmer für mich ganz alleine. BAM! So das wars vom Mittwoch.
Donnerstag Morgen...von zwei Bussen wurden wir nach dem Frühstück um 8Uhr (eine unschöne Zeit) zur Konferenz gefahren. Diese war in einer alten neu restaurierten Fabrik, wo früher Züge hergestellt wurden. Das Gebäude sieht echt Klasse aus. Es ist ein Mix aus alt und neu. Manche Dinge wie das Dach oder alte Kräne und Maschinen haben sie gelassen oder neu ins Gebäude integriert. Mir hat es richtig gut gefallen.

 

Die Vorträge am ersten Tag waren alle in einem großen Theatersaal. Einige waren interessant, andere weniger. Zwischendurch gab es immer wieder was zu Essen, Kaffee und Tee. Der Kaffee war wichtig um nicht einzuschlafen. Denn wenn ein Franzose versucht auf englisch einen Vortrag über ein recht langweiliges Thema zu halten, dann muss man schon kämpfen um wach zu bleiben. Ich hab jedenfalls kaum ein Wort verstanden und musste mir manchmal das Lachen wegen des lustigen Akzents verkneifen. Noch schlimmer war es als ein Deutscher (aus dem schönen Schwabeländle) einen Vortrag hielt. Ich war nicht darauf gefasst und hätte beinahe losgebrüllt als er anfing zu reden. Man hörte den Akzent sehr stark heraus, trotz Englisch.
Am Abend haben sie dann richtig aufgefahren. Es gab einen riesen Dinner mit Kellner für jeden Tisch, Wein und Bier so viel man wollte und ein leckeres 3 Gänge Menü. Abends gingen wir wieder in ein Pub gönnten uns 1-12 Gutenachtbier.
Der Freitagmorgen war dann um so härter. Aber ich brauchte das Frühstück um den Tag zu überstehen. Also hab ich mich rausgequält und erstmal eine Dusch in meinem DOPPELZIMMER genommen.
Auf der Konferenz waren die ganzen Vorträge dann auf drei Säle verteilt, weil es so viele waren. Wir suchten uns ein ruhiges Plätzchen im großen Theatersaal wo wir in Ruhe unsere Augenlieder von Innen nach Verletzungen absuchen konnten. So konnten wir uns außerdem geistig und moralisch auf das harte Wochenende vorbereiten.
Und so ging nun auch der zweite Tag der Konferenz zu Ende. Weiter geht es im 2. Teil

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