Gestern hatte ich endlich wieder die möglichkeit zum Surfen bzw. es zu lernen. Wir fuhren wieder nach Coolangatta da dort die Windbedingungen für Christian (der Kitesurfer) am besten sind.
Zuvor sind wir dort noch in einen Surfershop (Kirrasurf in Coolangatta) gegangen, weil Ewa ein Bodyboard kaufen wollte. Die Tür öffnete sich und tataaaaaa.....ein Tor zu einer anderen Welt. Ein riesengroßer Shop voll mit Surfboards, Bodyboards, Klamotten, Sonnenbrillen und Hastenichtgesehn --> Paradies. Ich hätte Stunden darin verbringen können. Das nächste Mal muss ich da unbedingt was kaufen.
Aber wir waren ja zum Surfen hier. Die Wellen waren nicht ganz so gut, doch für mich als Anfänger reichten sie allemal. Es war etwas windiger als das letzte mal, aber dafür waren weniger Leute im Wasser. So war auch die Gefahr, dass ich jemanden verletze, geringer.
Chris hat Ewa und mich bei Rainbow Bay abgesetzt und ist dann 2 Strände zurück zum Kirra Beach gefahren um von dort zu starten und dann später zu uns zu stoßen.Später sind noch drei weiter Freunde von uns dazugekommen, die sich mit Bodyboards in die Wellen schmissen.
Chris war mittlerweile an unserem Starnd angekommen und drehte noch ein paar runden auf dem Wasser, als plötzlich nach einem Sprung sein Kite flippte und ins Wasser fiel. Ewa sagte das sei normal und passiert ab und zu. Nur nachdem ein zwei Minuten vergangen waren und der Kite immer noch im Wasser tummelte ohne aufzusteigen machten wir uns sorgen. Aber da rannten auch schon die Rettungsschwimmer zu ihrem Boot und rasten zu ihm. Aber keine Sorge, es ist nichts passiert. Christian war eher sogar etwas angepisst wegen den Rettungsschwimmer. Er hielt sich am Kite fest (der mit Luft aufgepumpt ist) und war dabei sich gemütlich an den Strand treiben zu lassen. Obwohl er den "Rettern" sagte, das alls oksei, sind zu stürmich um ihn herumgefahren. Dadurch haben sich die Leinen des Kite in der Schraube des Bootes verknotet und Chris wurde dadurch ruppig herumgezogen. Am Ende waren die Leinen kaputt, der Kite hatte ein paar Risse und Chris war enttäuscht das er nicht weitermachen konnte.
Zurück zum Surfen. Wie mir das letzte mal beigebracht wurde, versuchte ich erstmal hinter die Wellen zu kommen um mir dann eine gute raus zu suchen. Gedacht gemacht, die Wellen waren auch gut, nur irgendwie wollte es nicht richtig klappen. Und nach einer Weile fiel mir auch auf das ich der einzigste hier Draußen war. mmmhh, wo sind die alle? Ok, erstmal wieder zum Strand. Es waren allgemein nicht viele Surfer am Strand. Aber die wo da waren tummelten sich alle im seichten Wasser und nahmen dort die Wellen. Ich setzte mich für eine Weile an den Strand und schaute ihnen zu. Einige von ihnen waren auch Anfänger, schon besser als ich, aber doch noch Anfänger. Sie standen bis zur Brust neben ihrem Board im Wasser und warteten auf die Wellen. Wenn eine gute kam, schnell rauf aufs Brett und gestanden.
Zum üben war das wesentlich besser, als jedes mal nach einem Versuch raus zu paddeln und Kraft zu vergeuden. So war man im Wasser wo man stehen kann und hat viel öfter die Möglichkeit eine Welle zu nehmen.
Also bin ich ab ins Wasser und habe das auch probiert. Und es war wirklich besser. Ich habe es tatsächlich geschaft ein paar mal zu stehen. Leider nicht sehr lange, aber besser als das letzte Mal.
Später sagte mir Chris noch, das so ein Kite gute 1600$ kostet. Er liebeugelte aber eh schon seit längerem mit einem 2010er Modell und jetzt hat er vielleicht einen Grund sich einen zu kaufen. Seine Freundin fand das natürlich garnicht toll.
Am Abend gab es dann, wie kann es auch anders sein, ein BBQ. Es gab lecker Burger, dazu Maiskolben und zum Dessert einen kleinen Kuchen und das alles vom Aldi :-). Ich glaub ich muss mehr Sport machen um das ganze ungesunde Essen zu kompensieren.
Eigentlich wollten wir heute wieder gehen, aber das Flicken des Kite's hatte zu lange gedauert und für Coolangatte hätte es sich nicht mehr gelohnt. Dafür konnte ich mich etwas ausruhen und später gehe ich wenigstens etwas Beachvolleyball spielen.
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