Donnerstag, 22. Oktober 2009

Biketour nach Bundamba

...total verpeilt und mit trockenem Mund blickte ich durch die Gegend als um 8:30Uhr ein unschönes Geräuch mein Zimmer füllte.
Ach ja, wir wollten heute ja eine Fahrradtour nach Bundamba machen. Hatte ich total verdrängt. Und nein, Bundamba liegt nicht in Afrika! Man oh man, ich hab auch immer gute Ideen. Erst Party machen, wenig schlafen und dann eine Radtour bei australischem Klima......yeah, bist du´n klever Kerlchen.
Also raus aus dem Bett etwas trinken und unter die Dusche, vielleicht bringt es ja was. Danach ging es mir wirklich besser und ich fühlte mich der Sache gewachsen.
Mit Hendrik, Hassane und BOB ging es dann auf den Weg.



Hendrik ist ein Maschinenbaustudent aus Deutschland, der bei CSIRO ein Praktikum für seinen Masterstudiengang absolviert. BOB ist unser cooler Fahrradanhänger den wir von CSIRO ausgeliehen haben. Unser Ziel war der Tag der offenen Tür bei einer Firma für Wasseraufbereitung.


Ihr fragt euch bestimmt: Hä, warum fährt er für einen Tag der offen Tür so weit und dann noch mit dem Rad? Gute Frage. Eigentlich wollten wir einfach nur eine Tour machen, aber mit einem Ziel fährt es sich besser. Außerdem gab es dort Essen und Trinken für umsonst. Wenn das mal kein Grund ist.
Und nach ca. 3h waren wir auch schon da....


Wow, wie interessant. Es sind ein paar Zelte und Wege zu den Gebäuden aufgebaut. Gut, aber erstmal was essen und trinken.

 
Frisch gestärkt gingen wir dann auf Erkundungstour. Im zweiten Zelt sahen wir uns dann eine Präsentation, über den Aufbau der Anlage und wie das Wasser gefiltert wird, an. Gut das Hendrik seine Sonnenbrille aufhatte, denn nach 2 Minuten war er schon eingeschlafen. Danach wollten wir uns die Gebäude mal von Innen anschauen, aber man konnte nur in eins hinein und das war totlangweilig. Wenigstens gabs was zu essen. Dann ging es wieder auf den Heimweg.
Das eigentlich Ziel war es eine schöne Tour zu fahren. Und das war sie auch. Wir sahen etwas mehr von Australien, das Wetter war super und wir konnten kostenlos mit einer Fähre fahren. Die Strecke betrug ungefähr 56km und sie war teilweise ganz schön hügelig, was mit BOB nicht immer so toll war.


Auf dem Heimweg hielten wir noch bei unserer Firma CSIRO um BOB zurück zu bringen. Dort legten wir eine kurze Paus ein und spielten noch eine Runde Golf. Hä...Golf?
Ja, davon erzähle ich ein andermal.


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