Seit Freitag bin ich stolzer Besitzer eines neuen Fahrrads. Eigentlich wollte ich mir ein gebrauchtes Rad zulegen. Aber leider war die Auswahl sehr begrenzt und keins von denen war auch nur annähernd brauchbar. Also haben ein Kollege und ich sämtliche Bikeshops in der Umgebung abgeklappert. Auf der Strecke zur Arbeit sind wir dann fündig geworden. Da wir zwei Fahrräder kaufen wollten, konnten wir etwas verhandeln. Und am Schluss haben wir 2 Fahrräder 2 Helme 2 Schlösser und jeweils ein Lichtset für 500$ (ca.300€) bekommen. Ich bin echt zufrieden und nun auch etwas unabhängiger.
Das nächste Abenteuer: Am Sonntag gings um 10Uhr los Richtung City. Also erstmal nach Toowong um mich da mit Hassane zu treffen. Voller Euphorie bin ich dann los geradelt und nach 500 Metern häte ich schon wieder rum drehen können. Diese verd..... Hügel hier, man o man. Nach kurzer Zeit war ich schon am pumpen wie ein Maikäfer bei Gegenwind.
Egal weiter gehts, Hassane warte ja schon. Nach einigen Ups und Downs bin ich nach 15 Minuten angkommen. Nur kein Hassane weit und breit. Dann rief er an und meinte er hat einen Platten, hä...wie hat er das denn hin bekommen, ach 2 Tagen schon einen Platten? Also ging es ertmal zu Fuß an die nächste Tanke um dort den Reifen aufzupumpen. Nach gefühlten 5km, da die Sonne schon am ballern war wie bekloppt, fanden wir endlich eine. Luft drauf und ab Richtung City zur Leonardo Da Vinci Ausstellung. Da wollte ich unbedingt noch hin da am So der letzte Tag war. Die Ausstellung war sehr interessant, zwar leider nicht so groß wie ich dachte, aber gut. Ich hätte nicht gedacht das noch so viele Ideen von ihm heute noch Verwendung finden.
Danach fuhren wir dann am Fluss entlang durch die Stadt bis fast zum Flughafen. Der leigt am anderen Ende der Stadt. Zwischendurch machten wir einen kurzen Stop zum Energie tanken und aßen eine Kleinigkeit. Später noch schnell ein Foto...
... und weiter gehts. Schon etwas erschöpft, was auch noch vom Vortag kam, ging es auf den Heimweg. Wir wechselten nach einer Weile auf die andere Seite des Flusses und fuhren mehr ins Landesinnere. Doch nach ungefähr einer Stunde hatten wir keinen Plan mehr wo wir eigentlich sind. Nach weiteren 30 Minuten Odysee fragten wir dann jemanden nach dem Weg. Ihr fragt euch vielleicht warum erst nach 30 Minuten. Ja, da war sonst keiner, tote Hose in der Gegend wo wir rumeierten. Der Kerl natürlich gleich: Oh, da fahrt ihr aber in die falsche Richtung. Ach ne.
Durch seine Beschreibung fanden wir dann auch endlich den Heimweg. Wir kamen echt total wo anders raus als wir dachten. Nach 8 Stunden auf dem Sattel konnte ich dannin mein Bett fallen.
Am Montag Morgen ging es dann grad weiter. Wir fuhren mit zwei weiteren Mitarbeitern von CSIRO auf die Arbeit. Oh mein Gott noch mehr und noch größere Hügel. Aber runter machts einen heiden Spaß und man bekommt einen Affenzahn drauf. Von meinem Haus aus sind es ungefähr 50 Minuten zu fahren. Ich war zwar etwas erschöpft, aber ich fühlte mich gut und war wach. Nach einer kurzen Dusche bei CSIRO konnte die Arbeit beginnen. Um 17:30Uhr war ich Heute dann zurück, schmiss den Rucksack in die Ecke, trank und aß kurz was und fuhr fann weiter mit dem Rad zum Montaglichen Beachvolleyball. Jetzt bin ich daheim, habe mir was leckeres gekocht und schreibe nun meinen Blog. Ich hoffe ihr habt noch Spaß an meinem Blog. Für Anregungen bin ich immer offen.
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